»Wohnverhältnisse« Ausstellungsbesuch und Gespräche im Café der Villa Oppenheim

Wohnen und Mieten ist seit jeher ein zentrales Thema in meiner politischen Arbeit. Am 8. August, dem letzten Tag der Ausstellung, wollen wir noch ein letztes Mal bei einem Rundgang über die »Wohnverhältnisse« in unserem Bezirk um 1900 informieren. Anschließend treffen wir uns im Café der Villa Oppenheim zu lockere Gespräche rund um die „Wohnungsfrage“ als eine der drängendsten Herausforderungen im großstädtischen Zusammenleben Damals wie heute. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, ich bitte Sie daher um rechtzeitige Anmeldung unter kiezbuero@uelker-radziwill.de

Ich freue mich auf einen informativen Nachmittag mit Ihnen.
Ihre Ülker Radziwill

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WOHNVERHÄLTNISSE.

Charlottenburg, Wilmersdorf und die Wohnungsfrage 

1920 entstand Berlin in seinen heutigen Grenzen und die selbstständigen Städte Charlottenburg und Wilmersdorf wurden zu Berliner Bezirken. In den Jahrzehnten zuvor hatte sich ein Metropolenraum entwickelt, den soziale Unterschiede prägten. Die „Wohnungsfrage“ war eine der drängendsten Herausforderungen im großstädtischen Zusammenleben. Bereits um 1900 forderten Reformbewegungen und Sozialpolitiker umfassende Veränderungen der Wohnverhältnisse. Die Ausstellung nimmt Reformideen dieser Zeit und die Anfänge kommunaler Wohnungspolitik in Charlottenburg und Wilmersdorf in den Blick.

Dabei zeigen die Positionen, Maßnahmen und Bauten in dieser Ausstellung: Ging es um WOHNVERHÄLTNISSE, wurde auch soziale Ungleichheit in der Industriegesellschaft, kommunale Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung und die Stellung von Frauen im öffentlichen Leben verhandelt.

Ein Kooperationsprojekt der Berliner Bezirksmuseen und des Stadtmuseums Berlin. www.grossesb.berlin

Dienstmädchen unter Aufsicht der Hausfrau, Berlin um 1900, Stadtmuseum Berlin, Reproduktion: Dorin Alexandru Ionita, Berlin
Ausstellung Wohnverhältnisse

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