Sitzung Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen

Wohnungsneubaubedarf und Wohnungsbaupotenziale bis 2030

Neben den Leitlinien war eine erste gesamtstädtische Ermittlung von Wohnungs­neubau­bedarf und Wohnungsbau­potenzialen bis 2030 Gegenstand dieser Arbeitsphase.

Um dieses große Neubau­volumen realisieren zu können, sind genügend Flächen erforderlich, auf denen neue Wohnungen entstehen können. Nach dem aktuellen Stand gibt es in der Stadt Potenziale für rund 179.000 neue Wohnungen bis 2030, und zwar sowohl auf größeren und kleineren Neubau­flächen als auch durch Nach­verdichtung, Lücken­schließungen, Dachausbau, Aufstockung und Umnutzung von Flächen und Nichtwohn­gebäuden. Dabei reicht das Bauland für die nächsten Jahre noch aus, sofern die verfügbaren Flächen tatsäch­lich mobilisiert werden können. Für die perspektivische Entwicklung bis 2030 stehen allerdings dem Bedarf von 194.000 Wohnungen Neubau­potenziale für 179.000 Wohnungen gegenüber. Das bedeutet, dass längerfristig für weitere ca. 15.000 Wohnungen zusätzliche Flächen notwendig sind, um den Bedarf zu decken und den angespannten Wohnungs­markt wieder zu normalisieren. Aufgrund des zeitlichen Vorlaufs für Planung, Erschließung und Bau ist es erforderlich, diese Flächen frühzeitig zu identifizieren. Das ist Aufgabe der zweiten Phase des StEP Wohnen 2030.

An der Sitzung am 30.10.2018 nehme ich als Mitglied des Abgeordnetenhaus-Ausschusses „Stadtentwicklung und Wohnen“ und Mitglied des Begleitkreises StEP Wohnen 2030 teil.

Datum

Ort

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Referat I A, Stadtentwicklungsplanung
Württembergische Straße 3
10707 Berlin

- Sitzung nicht öffentlich -