Frauen und Obdachlosigkeit

Birgit Münchow, AWO Landesverband

Für ca. 2.500 Frauen* ist die Obdachlosigkeit in Berlin Realität. Und nicht alle tauchen in der Statistik auf. Frauen* landen aus unterschiedlichen Gründen auf der Straße, bleiben dort auch nicht immer und leben in verschiedenen Formen der Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Viele Frauen* versuchen dabei nicht aufzufallen. Sie wechseln zwischen Notunterkünften, Frauen*häusern und Obdachlosenheimen und kommen gelegentlich bei Bekannten unter. So geraten Frauen* immer wieder in Zweckbeziehungen, in denen sie gegen Sex einen Schlafplatz erhalten oder zu ehemaligen Partnern zurückkehren, von denen sie Gewalt erfahren. Obdachlose Männer dominieren die Quartiere. Den Frauen* stehen nur ca. 14 % aller Übernachtungsangebote zur Verfügung und liegen zudem auch noch in Stadtteilen, die schlecht erreichbar sind, da die Frauen* die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft nicht bezahlen können.

Wie sieht die Lage von obdachlosen Frauen* aus?

Auf dieser Veranstaltung, die vom Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in der SPD initiiert wurde, möchte ich mit …

Birgit Münchow (Bild) – Fachreferentin für Wohnungslosenhilfe, Frauen und Gleichstellung - AWO Landesverband,

Dunja Schimmel, Vorsitzende der ASF Charlottenburg-Wilmersdorf

und einer Mitarbeiterin (N.N.) - Berliner Stadtmission

diskutieren.

Datum

Ort

Kiezbüro Ülker Radziwill
Friedbergstr. 36
14057 Berlin