Schauplätze der Studentenbewegung

 Schauplätze der Studentenbewegung

Zwei Ereignisse in Charlottenburg erschütterten die Bundesrepublik nachhaltig: Nahe der Deutschen Oper erschoss im Juni 1967 der Polizeibeamte Karl-Heinz Kurras während einer Demonstration den Studenten Benno Ohnesorg, am Kurfürstendamm verübte ein Neonazi im April 1968 ein Attentat auf Rudi Dutschke, den Wortführer der deutschen Studentenbewegung. Danach zersplitterte die "68er-Bewegung" zusehends. Einige radikalisierten sich bis hin zur Entstehung der terroristischen Rote Armee Fraktion. Andere lehnten Gewalt ab und engagierten sich für Frauenrechte, Umweltthemen und die Friedensbewegung.

In der monografischen Schau in der Villa Oppenheim werden mehr als 30 Aufnahmen des Fotografen Klaus Mehner präsentiert, die ein bemerkenswertes Zeitzeugnis jener Zeit darstellen. Diese Ausstellung haben wir am 22.8. gemeinsam besucht.

Parallel dazu werden an sechs Litfaßsäulen auf dem Joachimsthaler Platz am U-Bahn-Eingang Kurfürstendamm in deutscher und englischer Sprache zehn Schauplätze der Studentenrevolte in Charlottenburg vorgestellt. Großformatige Fotografien, Texte und eine nächtliche Video-Projektion geben einen Einblick in die damaligen Geschehnisse im Bezirk. Zum gemeinsamen Besuch dieser Open-Air-Ausstellung lade ich Sie herzlich ein. Unsere Genossin Heike Hoffmann wird uns die Hintergründe erklären und durch die Ausstellung führen.

Mittwoch, den 12. September 2018 um 17 Uhr

Schauplätze der Studentenbewegung
Konzeption, Texte und Bildredaktion:
Karolin Steinke und Florian Bielefeld
Konzeption, Gestaltung und Video-Projektion:
Norbert Wiesneth
Übersetzung ins Englische: Celine Cullum

Datum

Ort

Joachimsthaler Platz am U-Bahn-Eingang Kurfürstendamm