Pressemitteilung zur neuen Planungsvariante am AD Funkturm

Radziwill AD Funkturm A100 Sanierung

15. Mai 2020

PM zum neuen Vorschlag der DEGES für das AD Funkturm

Am Mittwoch, den 13.5.2020, präsentierte die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -baugesellschaft (Deges) auf der Sitzung des Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen im Berliner Abgeordnetenhaus einen alternativen Vorschlag für den Umbau des AD Funkturm.

Der neue Vorschlag sieht Entlastungen an der Jafféstraße vor. Allerdings würde sich der Verkehr an der Autobahnanschlussstelle Knobelsdorffstraße wohl erhöhen, was zu einer verkehrlichen Mehrbelastung Richtung Klausenerplatz-Kiez und Westend führen könnte. Der Alternativvorschlag soll in der zweiten Jahreshälfte mit den Anwohnerinnen und Anwohnern diskutiert werden.

Die Wahlkreisabgeordnete Ülker Radziwill erklärt zum Alternativentwurf:

“Zu begrüßen ist, dass mit dem Alternativentwurf der Eichkampsiedlung eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand erspart bliebe und eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens entlang der Siedlung erfolgte. Ziel der weiteren Planung muss aber sein, dass der Umbau des AD Funkturms nicht zu mehr abfließendem Verkehr im nördlichen Bereich führt. Die Kieze entlang der Knobelsdorffstraße müssen vor mehr Verkehr geschützt werden.”

Des Weiteren teilte die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen auf der Ausschusssitzung mit, dass eine Masterplanung für das AD Funkturm erfolgen wird.

Hierzu erklärt die Wahlkreisabgeordnete Ülker Radziwill:

“Es freut mich, dass der Senat endlich dem Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses folgt und eine Masterplanung vornehmen wird. Ziel des Masterplans muss eine gesamtstädtische Betrachtung des Areals sein ebenso wie die Reduzierung des abfließenden Verkehrs in die Kieze.”

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