Kommentar zum neuen Entwurf für das AD Funkturm

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Die DEGES hat eine neue Planungsvariante für das Autobahndreieck Funkturm präsentiert auf der Sitzung des Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen im Berliner Abgeordnetenhaus am 13.5.2020. Der Entwurf sieht deutliche Entlastungen für die Eichkamp-Siedlung vor. Statt einer Fahrbahnerhöhung der A115 um fünf Meter mit einer entsprechend höheren Lärmschutzwand sieht der Entwurf ebenso eine Reduktion des Verkehrs an der Jaffestraße vor. Das ist zu begrüßen.

Allerdings muss nun darauf hingearbeitet werden, dass der abfließende Verkehr auch im nördlichen Bereich des AD Funkturm reduziert wird. Durch den Wegfall bisheriger Anschlussstellen wird der Verkehr an der Anschlussstelle Knobelsdorffstraße zunehmen. Das widerspricht einer modernen Verkehrsplanung. Denn Ziel muss es sein, den Verkehr aus den Kiezen herauszubekommen und nicht mehr Verkehr zu befördern. Daher ist meine Forderung an den Senat von Berlin und die DEGES, den Entwurf weiterzuentwickeln mit dem Ziel weniger Verkehr in den Kiezen entlang der Knobelsdorffstraße zu sorgen. Darüber hinaus warte ich als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses weiterhin auf einen Masterplan für die Sanierung des AD Funkturms, der das Umfeld wie den ZOB oder die Messe genauso in das Blickfeld nimmt wie auch eine stadtentwicklungspolitische Perspektive.

An dieser Stelle möchte ich auf meinen Kommentar aus dem November 2019 verweisen: https://www.uelker-radziwill.de/stadtentwicklung/kommentar-zum-stand-de…