Für einen stadtverträglichen Umbau des Autobahndreiecks Funkturm!

Mit etwa 200 Anwohner*innen habe ich am Samstag für einen stadtverträglichen Umbau des Autobahndreiecks Funkturm demonstriert - unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen wie Abstandhalten, Mund-Nasen Bedeckung und dem Verzicht auf Skandierungen. Aufgerufen zum Protest hatten das Kiezbündnis Klausenerplatz und die Nachbarschaftsinitative Alt-Westend. Ziel der Demostration war es, dass der Senat endlich einen Masterplan vorlegt für den Umbau, der eine stadtentwicklungspolitische Perspektive einnimmt, die Deckelung von weiten Teilen der A100 sowie die Reduzierung des Verkehrs in der Ausfahrt Knobelsdorffstraße.

Auf der Kundgebung habe ich deutlich gemacht, dass eine Verkehrsplanung im 21. Jahrhundert nicht zu mehr Verkehr führen darf in den Kiezen. Auch meinen Unmut habe ich geäußert, dass der Senat trotz eines Koalitionsbeschlusses auf Initiative der SPD-Fraktion immer noch keine Masterplanung vorgelegt hat. Der Ball liegt beim Senat und der DEGES. Es geht nun darum, zusammenzuhalten und gemeinsam mit der Landes- und Bezirkspolitiker*innen daruaf hinzuwirken, dass die jetzige Planungsvariante weiter überarbeitet wird, so dass es zu einer Verkehrsreduktion beim abfließenden Verkehr kommt und die Jahrhundertchance "Deckelung der A100" genutzt wird, damit die zwei Stadtteile Westend und Klausenerplatz-Kiez zusammenwachsen und die Schlucht aus Lärm und Abgasen geschlossen wird. Zwischen den Parteien besteht große Einigkeit in dieser Frage wie auch die anderen Redebeiträge zeigten.

Mein großer Dank gilt den Organisator*innen!

Auch in der Abendschau gab es einen kleinen Nachrichtenbeitrag über die Demo (ab Minute 0:50):
https://www.ardmediathek.de/rbb/video/abendschau/nachrichten-i/rbb-fern…